Alan Gampel stammt aus einer Künstlerfamilie,
zu der unter anderem die legendäre Cembalospielerin Wanda Landowska
gehört. Seine Musikkarriere begann mit sieben Jahren, als er
die Beethoven Variationen auf der Bühne des Hollywood Bowls
spielte.
Mit acht Jahren wurde er mit dem Künstlerpreis „Special
Award in the Arts“ von UNICEF ausgezeichnet.
Mit sechzehn Jahren verlieh ihm Präsident Ronald Reagan im
Weißen Haus den „Presidential Scholers Award“.
Alan Gampel war neunzehn Jahre alt, als er an der Universität
von Stanford sein Diplom in Geschichte und Musik abschloss. Weitere
Abschlüsse folgten an der Universität von „Southern
California“ und an der „Ecole Normale de Musique“
in Paris.
1991 wurde Alan Gampel mit dem Mozartpreis beim Internationalen
Klavierwettbewerb in Dublin und ein Jahr später mit dem höchsten
Preis beim Internationalen Naumburg Klavierwettbewerb in New York
ausgezeichnet. 1995 erhielt er den begehrten Chopin Preis beim Internationalen
Artur Rubinstein Klavierwettbewerb in Israel.
Vorspiele bei hochangesehenen Musikern wie Georg Solti, Yehudi Menuhin
und Daniel Barenboim führten zu Engagements u.a. mit dem Chicago
Symphony Orchestra, dem American Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic
Orchestra, dem Orchester von Paris, dem Ensemble Orchestrale de
Paris und der Irish National Symphony.
Alan Gampel gab Konzerte im Lincoln Center (New York) und Kennedy
Center (Washington), trat beim Chicago’s Ravinia Festival,
in New York‘s Frick Collection Series und beim Mostly Mozart
Festival (New York) auf, spielte in London in der Wigmore Hall,
in Paris am Theater der Champs-Elysees sowie im Auditorium des Louvre
und in Rom am Teatro Gione.
Sein Deutschlanddebüt gab er 1989 im Sprengel Museum von Hannover
im Rahmen der Chopin-Gesellschaft Hannover, bei dem er damals schon
mit seinem Vorspiel voller rhythmischer Überraschungen und
bunter Tonfarben das Publikum begeisterte. Die Hannoversche Allgemeine
urteilte seinen ersten Auftritt in Deutschland als vielversprechend
und lobte sein Spiel, das sich durch eine breite Palette an Klangfarben
und prägnantes Herausarbeiten melodischer Linien auszeichnete
und zudem von einem weitgefächerten Repertoire von Barock bis
zur Moderne zeugte.
Die Geburt seines ersten Kindes inspirierte Alan Gampel, neue
Wege zu finden, um jungen Leuten Kunst und Musik näherzubringen.
So gründete er 2000 die Stiftung „Joy2Learn
Foundation“, die Aufführungen
und Vorträge berühmter Künstler wie Gregory Hines,
Wynton Marsalis und Richard Serra produziert, um sie anschließend
per Internet in den Schulen ganz Amerikas zu übertragen.
Darüber hinaus gab er während der letzten zehn Jahre
über 300 inoffizielle Schulkonzerte, die Kindern aus Frankreich
und den U.S.A. zugute kamen.
Alan Gampels Plattenaufnahmen und Aufzeichnungen
enthalten eine Sammlung von Beethoven Sonaten, eine Abfassung
der Werke Chopins einschließlich der Variationen „La
cidarem la mano“, die monumentalen B-Moll Sonaten von Chopin
und Liszt, eine russische Adaptation von Mussorgskys Klavierzyklus
„Bilder einer Ausstellung“, Prokofievs „Sonate
Nr.7“ sowie Stravinskys „Feuervogel“.
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Biographie

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Alan Gampel with Nancy Reagan

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Alan Gampel with Sir Georg Solti

Alan Gampel with Michel Drucker and Jacques Martin
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